Israelreise buchen!

11.10.2018 - 21.10.2018
Gebetsreise der Sächs. Israelfreunde

BEGEGNEN – BERÜHREN – BETEN | DIE VISION HINTER DER REISE

Begegnen:

Wir empfinden, dass wir in einer Zeit leben, in der Gottes Geist weltweit die Kinder der Familie des himmlischen Vaters sammelt. Während die Gräben der Vergangenheit zwischen den verschiedenen Denominationen und christlichen Gemeinschaften zunehmend keinen Hinderungsgrund für ein Miteinander im Reich Gottes darstellen, rückt Gottes Geist unseren Blick mehr und mehr darauf, dass der „neue Mensch“ (Eph 2,15-16) noch unvollständig ist.Wie wir ist Israel Sohn der Verheißung Gottes an Abraham (1 Mo 12,3-4). Noch sind wir jedoch von unserem „älteren Bruder“ Israel zu sehr getrennt. 2.000 Jahre Verfolgung des jüdischen Volkes durch Christen haben tiefe Risse hinterlassen und uns einander entfremdet. Als Deutsche empfinden wir diese Last durch unsere Verantwortung für die Schoah besonders schwer.
Wenn die Familie Gottes zusammenkommt und der Herr fortfährt, den Leib des „neuen Menschen“ zu bilden, dann soll unsere erste Priorität darauf gerichtet sein, aktiv Teil dieses Prozesses zu werden. Dies kann durch ein Begegnen mit Gottes Volk in Demut von unserer Seite, in Wertschätzung, Liebe und der offenen Bereitschaft, einander besser kennen und verstehen zu lernen, geschehen.

Berühren lassen:

Während unserer Zeit im Land Israel wollen wir aufnehmen, was unsere jüdischen Geschwister bewegt. Wir wollen fragen, was ihnen Not macht, worauf sie hoffen. Wir wollen uns in ihre Sorgen, Fragen und Hoffnungen mit hineinbegeben. Unsere eigenen Vorstellungen sollen dahinter zurücktreten. Wenn wir uns, wie Rut (Rut 1,16), einlassen auf und identifizieren mit Gottes Volk, wird in unserem und ihrem Herzen ein Boden bereitet, in den der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, seinen Samen der Berührung legen kann. Verschüttetes kommt zum Vorschein, vielleicht schmerzvolles wird berührt, unsere Herzen werden weich. Kostbares kann aus dieser gemeinsamen Begegnung entstehen, Frucht des Lebens aus diesem Samen wachsen. Daraus wächst Gebet Diese Berührung ist zugleich der Boden, auf dem wir miteinander und füreinander beten können. Dies kann
Fürbitte, Segnen, gemeinsames Psalmgebet, Singen, Lobpreis und Anbetung einschließen und bedeuten.
Jesus fordert uns aber, besonders für die Zeit, in die wir hineingehen, auf, zu wachen (Mk 13,37). Wir verstehen Gebet also zuerst auch als ein Begegnen mit dem Herrn und Heiland Israels, ein sich von ihm berühren lassen und sein Herz zu berühren. Unsere Anliegen und Formen können dahinter zurücktreten und Platz machen für das, was er uns sagen und wohin sich sein Geist bewegen will.
In dieser Weise erhoffen und erbitten wir, dass jeder, der Teil dieser Reise ist, im Gebet und in der Begegnung der Familie Gottes in seinem Herzen berührt wird. Besonders aber wünschen wir, dass das Herz unseres himmlischen Vaters berührt wird, wenn seine Familie sich begegnet und miteinander betet.

BESONDERHEITEN ZUR ISRAELGEBETSREISE

Herzlichen Dank, dass Du Dich für die Israelgebetsreise der Sächsischen Israelfreunde interessierst. Damit stellst Du Dich einer segensreichen Aufgabe.Die Gebetsreise ist keine touristische Reise im herkömmlichen Sinn. Auch, wenn wir mit offenen Augen und Sinnen durch Israel reisen werden, lassen wir doch zugleich alles Touristische zur Seite. Der Fokus der Reise ist auf Begegnung und Gebet gerichtet, Sehenswertes muss dahinter zurücktreten.
Dass wir nicht als Touristen im Land sind, schließt ein, dass wir als Teilnehmer der Reise gemeinsam uns an allen Aufgaben und Arbeiten, wie dem Zubereiten der gemeinsamen Mahlzeiten usw. beteiligen. Die Bereitschaft zur Mitarbeit ist eine Grundvoraussetzung für das Gelingen der Tage. Für die Reise wünschen wir uns, dass wir als Gruppe zusammenstehen, uns gegenseitig stützen und als geistliche Gemeinschaft zusammenwachsen. Das ist umso wichtiger, weil dieser Dienst in Israel angefochten sein kann und nicht immer alles perfekt und nach Plan verlaufen wird. Darum sollte jeder „den Rücken frei haben“ und nicht mit gewichtigen persönlichen Problemen an der Gebetsreise teilnehmen. Der inneren Stärkung dienen die täglichen Zusammenkünfte am Morgen mit Austausch über einen Bibelabschnitt und Gebet.
Für eine Teilnahme an der Reise benötigst du keine Vorbedingungen und –erfahrungen. Unerlässlich jedoch ist, dass du persönlich in einer lebendigen Beziehung zu deinem Herrn und Heiland Jesus Christus lebst. Diese Liebesbeziehung spiegelt sich in deinem Gebetsleben wieder. Freies Gebet in Gemeinschaft ist dir nicht fremd. Du bist bereit, dich durch unterschiedliche Gebets- und Frömmigkeitsstile bereichern zu lassen. Du bist offen für das Reden des Heiligen Geistes unter uns.

Bevor du dich verbindlich für die Israelgebetsreise anmeldest, solltest du dafür beten und die innere Klarheit haben: Ja, ich sollte diesen Dienst mit tun.

PROGRAMM*

11.10. Ankunft am Ben Gurion Flughafen in Tel Aviv, Transfer nach Arad, Check in und Ruhezeit im Blau-Weiss-Hostel in Arad
12.10. Vorbereitungszeit als Betergruppe, Gebetseinsatz in der Region Arad gemeinsam mit messianisch-jüdischen Geschwistern vor Ort
13.10.
14.10. Baden im Toten Meer, Transfer nach Jerusalem, Unterkunft im Jerusalem— Gate-Hotel
15.10. Gebetseinsätze in Jerusalem und Umgebung gemeinsam mit verschiedenen … Gebetsdiensten und -häusern vor Ort
16.10.
17.10.
Transfer an den See Genezareth, Besuch der jüdischen Siedlung Beit El mit
dem Platz der biblischen Landverheißung und Jakobs Traum, Unterkunft im
Hostel in Beth Shean
18.10.

19.10.
Gebetseinsätze in Galiläa gemeinsam mit messianisch-jüdischen Geschwistern vor Ort
20.10. Shabbat-Gottesdienst in der Morningstar-Gemeinde in Tiberias, Entspannung
in der wunderschönen Natur
21.10. Transfer nach Tel Aviv, Rückflug

Israelreise.de - einfach anders